Mann bei Bauarbeiten verschüttet

Mann bei Bauarbeiten verschüttet

4. September 2016 Aus Von Alexander Keutz

Am Sonntag gegen 12:50 wurde die Freiwillige Feuerwehr Stockstadt am Rhein zu einem Bauunfall gerufen.
Ein Mann wurde bei Bauarbeiten verschüttet und konnte sich aus seiner zwangslage nicht selbst befreien.

Nach den bisherigen Ermittlungen der Polizei waren mehrere Personen damit beschäftigt, an einem Einfamilienhaus das Fundament freizulegen. Dazu hatten sie rund um das Haus einen rund zwei Meter tiefen Graben geschaufelt und die Erde am Rand des Grabens angehäuft.

Wohl durch die anhaltenden Regenfälle am Morgen seien die Erdmassen plötzlich ins Rutschen gekommen und hätten einen 34 Jahre alten Mann verschüttet, so die Polizei.

Sofort versuchten seine Bekannten, ihn freizuschaufeln, was ihnen aber mit den bloßen Händen nicht gelang. Zudem hatten die Männer richtig reagiert und auch sofort die Feuerwehr alarmiert.

Diese rückte mit einem größeren Aufgebot an und setzte einen Saugbagger ein, der das Erdreich aus dem Loch absaugte. So kam der Mann wieder frei und konnte dem Rettungsdienst übergeben werden.

Nach Mitteilung der Polizei wurde der Mann schwer. Er wurde vor Ort zunächst von einem Notarzt behandelt und dann ins Krankenhaus gebracht.

Die Feuerwehr hatte erst vor einiger Zeit genau solch ein Szenario während einer Übung simuliert, sodass bei der Bergung des Verletzten jeder Handgriff gesessen hatte.