Schwerer Verkehrsunfall bei Darmstadt-Eberstadt

Schwerer Verkehrsunfall bei Darmstadt-Eberstadt

5. April 2018 Aus Von Alexander Keutz

Eine 76 Jahre alte Darmstädterin wurde am Donnerstagmittag bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und musste mit dem Rettungshubschrauber in eine Frankfurter Klinik geflogen werden. Eine auf der Rückbank des Unfallwagens sitzende Zehnjährige kam vorsorglich in ein Darmstädter Krankenhaus.

Nach Polizeiangaben war die Frau gegen 11.50 Uhr aus Richtung Eberstadt kommend auf der Heidelberger Landstraße unterwegs, um an der Kreuzung Karlsruher Straße geradeaus weiter nach Bickenbach zu fahren.

An der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß mit einem von links aus Mühltal kommenden Lkw, der von einem 58 Jahre alten Mann gefahren wurde. “Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto der Darmstädterin gegen einen Wagen neben ihr geschoben”, erklärte Polizeisprecher Bernd Hochstädter am Donnerstagnachmittag den Unfallhergang. Der Fahrer dieses Wagens und der Lkw-Fahrer zogen sich nach Mitteilung der Polizei “lediglich leichte Blessuren” zu.

Wie Polizeisprecher Hochstädter bestätigte, war die Ampelanlage an der Unfallkreuzung nicht in Betrieb. Dies hatte bereits am Morgen für große Verunsicherung unter den Pendlern gesorgt: “Aus Richtung Bickenbach kommend war es überhaupt schwierig, über die Kreuzung zu gelangen, weil die Ampel ausgefallen war”, berichtete ein Autofahrer. Weder habe die Polizei den Verkehr geregelt, noch habe es Hinweise oder gar Umleitungsbeschilderungen gegeben, hieß es weiter. “Warum die Ampel ausgefallen ist und ob dieser Ausfall letztlich Einfluss auf den Unfallhergang hatte, werden wir nun ermitteln”, kündigte Hochstädter an.

Die Staatsanwaltschaft habe zur Klärung der Unfallursache einen Sachverständigen hinzugezogen, so der Polizeisprecher weiter. Wegen der nach dem Unfall notwendigen Vollsperrung und den Bergungsarbeiten kam es rund um die Unfallstelle bis in den Nachmittag zu erheblichen Verkehrbehinderungen. Erst gegen 15.30 Uhr konnte die Sperrung wieder aufgehoben werden.

Quelle: Echo-online.de