Selfie auf Güterwagon endet mit schweren Verbrennungen

Es war wohl gegen Mitternacht, als zwei 14-Jährige in Riedstadt-Goddelau (Groß-Gerau) auf die Idee kamen, ein Selfie an einem ausgefallenen und verbotenen Aufnahmeort zu machen. Sie wollten sich mit dem Handy auf einem Güterwagon fotografieren, der am Bahnhof stand. Dabei kamen sie einer 15.000-Volt-Oberleitung zu nahe.

Nach Angaben der Polizei traf sie ein Funkenüberschlag. Einer der Jungs erlitt dabei einen heftigen Stromschlag und wurde mit schweren Verbrennungen am ganzen Körper in eine Spezialklinik gebracht.

Auch der zweite Junge wurde verletzt und kam in ein Krankenhaus. Nach dem Unglück hatten die Jungen noch selbst über Notruf die Polizei alarmiert. Der Notarzt beschrieb den Zustand des Schwerverletzten als stabil. Die Gleise in Goddelau waren wegen des Unglücks eine Stunde lang gesperrt. Ein Dutzend Züge hatte Verspätung.

Quelle: www.hessenschau.de

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