Tödlicher Wohnhausbrand in Beerfelden

Beim Brand eines Mehrfamilienhauses im Odenwaldkreis ist ein 51-Jähriger Bewohner ums Leben gekommen. Vierzehn Menschen erlitten nach Polizeiangaben Rauchgasvergiftungen. Insgesamt 38 Bewohner konnten in Sicherheit gebracht werden. Das Haus sei nun unbewohnbar, sagte ein Polizeisprecher.

Nach einer ersten Begehung durch Experten des LKA gestaltet sich die Klärung der Brandursache zunächst schwierig, so eine Polizeisprecherin. Weil das Fachwerkhaus verwinkelt und nach den Löscharbeiten nicht gefahrlos zu betreten sei, könne es erst im Laufe der Woche betreten werden. Ergebnisse erwarte sie erst im Lauf der Woche. Außerdem soll eine Obduktion die genaue Todesursache des 51-Jährigen klären. Den Schaden schätzt die Polizei auf mindestens eine halbe Million Euro. Zunächst bleibe die Straße vor dem Haus halbseitig gesperrt.

In dem Haus lebten nach Angaben der Polizei zum Teil auch Asylbewerber. Eine Sprecherin betonte aber, dass es keine Hinweise auf einen fremdenfeindlichen Hintergrund gebe.

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