Übergabe des neuen LF10 KatS der Frewilligen Feuerwehr Eppertshausen

Unter dem Motto „Gott zur Ehr, dem Nächsten zur Wehr“ wurde am 16. Januar 1898 der Feuerwehrverein gegründet.
Und immer noch wächst das Gefahrenpotenzial in Eppertshausen ständig.
Daran erinnerte Bürgermeister Carsten Helfmann bei der Übergabe des neuen „LF 10 KatS“, das vom Fahrzeughersteller MAN stammt und von der Firma Ziegler aufgebaut wurde: „Wir haben in den vergangenen zehn Jahren zwei neue Baugebiete erschlossen und das dritte soll folgen.
Und im Park 45 haben sich viele namhafte Betriebe angesiedelt und besondere Gefahrenpunkte für unsere Feuerwehr gebündelt.“

Vor den vielen Gästen – darunter auch Landtagsabgeordnete Heike Hoffmann, Kreisbeigeordnete Rosemarie Lück, der stellvertretende Kreisbrandinspektor Dieter Papst und drei Pfarrer – dankte der Bürgermeister (in Personalunion auch Feuerwehrmann) dem Hessischen Innenminister Peter Beuth, der auch Chef der Wehren im Land ist, für die Unterstützung.
Denn von den 268.000 Euro Gesamtkosten für das Einsatzfahrzeug, das einen Unimog-Rüstwagen nach 32 Dienstjahren ersetzt, gibt das Land Hessen einen Zuschuss über 93.000 Euro.
Und Helfmann rechnete vor: Eppertshausens Einwohner zahlten also 175.000 Euro. Wenn man diese Summe auf die zu erwartenden 25 Jahre der Nutzung umlege, kämen alle Einwohner insgesamt auf Kosten von einem Euro pro Jahr und Kopf für dieses gut ausgestattete Fahrzeug. Es hat 250 PS und bietet Platz für neun Einsatzkräfte. 1200 Liter Wasser und 120 Liter Schaummittel sind stets an Bord. Das „LF 10 KatS“ dient der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung. Viele Ausrüstungsgegenstände sind im 12,5 Tonnen schweren Fahrzeug verstaut.

Gleich drei Pfarrer segneten das neue Einsatzfahrzeug und die 23 ebenfalls neu beschafften Helme: der Notfallseelsorger des Kreises, Heiko Ruf-Kabraun, Pfarrer Johannes Opfermann von der evangelischen Friedensgemeinde und Pfarrer Harald Christian Röper von der katholischen Kirchengemeinde.

Die Besucher nutzten nach dem lange währenden, feierlichen Akt die Gelegenheit, die Neuerungen der Wehr zu inspizieren. Die bisherigen Schutzhelme der Einsatzkräfte wurden auch aus Altersgründen ausgemustert. Ergänzend zu 14 Helmen, die die Gemeinde finanziert hat, wurden 23 weitere Helme vom Feuerwehrverein angeschafft. Die neuen Schutzbehütungen im Wert von fast 6 000 Euro konnten durch die Mitgliedsbeiträge der etwa 750 Mitglieder des Feuerwehrvereins sowie aus Spenden und Gewinnen der letzten Veranstaltungen des Vereins finanziert werden.