Zwischenfall im Industriepark in Frankfurt-Höchst

Zwischenfall im Industriepark in Frankfurt-Höchst

9. Dezember 2016 Aus Von Alexander Keutz

Im Industriepark in Frankfurt-Höchst ist in der Nacht auf Freitag giftiges Ammoniak ausgetreten. Anwohner waren aufgerufen, Fenster und Türen zu schließen. Inzwischen gab es Entwarnung.

Anwohner im Frankfurter Westen wurden in der Nacht auf Freitag jäh aus ihrem Schlaf gerissen: Sirenenalarm rund um den Industriepark in Frankfurt-Höchst. Dort war es aus noch ungeklärter Ursache gegen 3.30 Uhr zu dem Austritt des giftigen Gases Ammoniak gekommen, wie der Industriepark mitteilte.

“Lediglich Geruchsbelästigung”

Die Bevölkerung in den Stadtteilen Höchst und Unterliederbach wurde aufgerufen, Fenster und Türen geschlossen zu halten, bis am frühen Freitagmorgen der Austritt des Gases gestoppt und Entwarnung gegeben wurde. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr wurde niemand verletzt. “Die Messwerte liegen deutlich unterhalb einer Gesundheitsgefährdung, lediglich Geruchsbelästigung”, informierte die Polizei via Twitter.

Ammoniak ist ein stechend riechendes farbloses Gas, das beim Einatmen giftig ist. Im Industriepark Höchst wird Ammoniak als Kühlmittel und zur Produktion verschiedener Produkte verwendet. Warum der Stoff in der Nacht aus dem Rohrsystem im Industriepark ausgetreten ist, wird untersucht.